Aspergillom

Hallo zusammen,
ich bin männlich, 47 Jahre alt, habe Allergien und Asthma.
Vor 5 Jahren wurde ich an den Nasennebenhöhlen operiert inkl. Nasenscheidewandbegradigung - leider mit mäßigem Erfolg.
Das einzige, was wirklich besser wurde, war mein Geruchssinn. Aber ich hatte danach ständig eitrigen Ausfluss aus dem Nasenloch, außerdem postnasal drip (Schleim, der in den Rachen fließt und auch Atemnot verursacht). Es folgte eine Phase von Ärzte-Odysseen, Antibiotika – Kuren, die nicht nachhaltig anschlugen und langfristig nachlassender Gesamtleistung. Ich war nicht mehr belastbar und konnte nur schwer meinen Job ableisten. Schließlich ging ich vor ein paar Wochen – nachdem es mir endgültig den Stecker gezogen hatte – zum HNO-Notdienst. Der schickte mich sofort zum CT, wo Verschattungen der linken Kieferhöhle sichtbar waren. Diese kleideten meine Kieferhöhle komplett aus, eine Belüftung war quasi nicht mehr möglich. Diagnostiziert wurden Schleimhautverdickungen, die sich final als komplette Vereiterungen herausstellten (dies sieht auf dem CT allerdings beides genau gleich aus, die Radiologie hat einen super Job gemacht und mich auch super beraten).
Ich wurde schließlich operiert, diesmal in der SLK-Klinik in Heilbronn (meine persönliche Empfehlung, ich gehe nirgendwo anders mehr hin!), die eine super HNO-Abteilung hat und mich gründlich durchgecheckt hat. Sogar ein Cross-Check in der Augenklinik wurde gemacht, weil die Entzündung auf mein linkes Auge ausstrahlte und ich phasenweise Sehstörungen hatte. Schließlich war die OP in einer Stunde abgehandelt – die Kieferhöhlen wurden lediglich durchgespült aber zufällig das Konglomerat am Boden der linken Kieferhöhle entdeckt und gleich mit entfernt. Es stellte sich als Aspergillus-Fungusball heraus und war lt. Den Ärzten relativ groß. Anscheinend hat mir dieser Pilz das Leben schwer gemacht, die Symptome gleichen der einer Nasennebenhöhlen-Entzündung. Nun meine Frage: Kann ich vorbeugend etwas unternehmen, dass so etwas nicht nochmal vorkommt bzw. hat jemand ähnliche Erfahrungen damit gemacht?
Besten Dank für Eure Hilfe und viele Grüße

von Bertram W.


1 Antworten


Eine prophylaktische Therapie gegen Aspergillus wird üblicherweise nur bei Patienten mit beeinträchtigtem Immunsystem durchgeführt.

von Gast

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