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Postpartale Depression

Die postpartale Depression ist eine länger andauernde, behandlungsbedürftige depressive Erkrankungen im ersten Jahr nach der Entbindung.


Symptome

  • Bei auftretenden Symptomen sollte man vor allem mit dem Partner offen kommunizieren. Wird ein Baby geboren, sind die meisten Eltern überglücklich.[focus.de]
  • Die Symptome reichen von leichten bis schweren Psychosen. Normalerweise tritt immer ein gewisses Maß an Angst, Reizbarkeit und Empfindlichkeit auf und Stimmungsschwankungen nach der Geburt sind in der Regel nicht krankheitswertig.[symptoma.com]
  • Wenn diese Symptome jedoch nicht verschwinden, sprechen wir von einer postpartalen Depression (PPD), einem Typ, der zwischen 10% und 15% der Frauen betrifft und dessen Symptome dieselben sind wie bei der Depression, die in jedem anderen Augenblick des[menschendie.de]
  • Sollten diese Symptome allerdings konstant auftreten und sich stetig verschlimmern, solltest Du darüber mit Deinem Arzt sprechen.[netmoms.de]
Suizidgedanken
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Traurigkeit, Weinen, Schuldgefühle, zwiespältige Gefühle dem Kind gegenüber, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Ängste, Suizidgedanken,… Wenn Sie Ihre Situation einzelnen Zuständen davon zuordnen können, dann sollten Sie sich an Ihre[caritas-landshut.de]
  • Babyblues erleben, erkranken über 10% an einer postpartalen Depression, die sich in Symptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Traurigkeit, Schuldgefühlen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Ängsten und zwiespältigen Gefühlen dem Kind gegenüber bis hin zu Suizidgedanken[fruehehilfen-bonn.de]
  • Möglich ist Folgendes: Ihnen ist einfach nur zum Heulen Sie fühlen sich innerlich leer Sie können keine Gefühle empfinden Sie sind gereizt Sie sind aggressiv Sie fühlen sich wertlos Sie haben angstmachende Gedanken Sie haben Suizidgedanken Die Mütter[impulsdialog.de]
  • Die postpartale Depression/postnatale Depression ist eine Erkrankung, die unbehandelt chronisch verlaufen kann und sich so verselbständigen kann, dass Suizidgedanken entstehen oder gar ein Suizid versucht wird.[w-wie-weiblich.de]
  • Dies wiederum führe zu Schuldgefühlen und Versagensängsten und Niedergeschlagenheit, im schlimmsten Falle sogar zu Suizidgedanken.[kbw-ebersberg.de]
Lethargie
  • Andere Assoziationen sind das Gefühl von Niedergeschlagenheit und Lethargie. Was die meisten nicht wissen: Wenn eine Depression im Zusammenhang mit der Geburt eines Babys auftritt, stehen oft noch andere Symptome im Vordergrund.[britt-buergel.de]
Apathie
  • Der Zustand der postpartalen Psychose ist gekennzeichnet durch Wahnvorstellungen (Unfähigkeit, zwischen Realität und Phantasie zu unterscheiden) Gedankenlautwerden, Stimmen hören starke Ängste evtl. in Kombination mit starker Apathie (Antriebs-, und Teilnahmslosigkeit[schwanger.bayern.de]

Diagnostik

  • Urinuntersuchungsbefunde ohne Vorliegen einer Diagnose R83-R89 Abnorme Befunde ohne Vorliegen einer Diagnose bei der Untersuchung anderer Körperflüssigkeiten, Substanzen und Gewebe R90-R94 Abnorme Befunde ohne Vorliegen einer Diagnose bei bildgebender Diagnostik[dimdi.de]

Therapie

  • Je nach Schwere der Erkrankung erfolgt eine Behandlung und Therapie ambulant oder auch stationär, wie zum Beispiel in der Tagesklinik der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik in Dresden.[baby-und-familie.de]
  • Bei rechtzeitigem Beginn einer Therapie kann vermieden werden, dass sich eine Depression richtig manifestiert. Darunter leiden nicht nur die Mütter, meistens leider auch die ganze Familie.[jameda.de]
  • Das Buch informiert über die verschiedenen Aspekte von Therapie und Prävention postpartaler Depression aus der Praxis der betroffenen Berufsgruppen wie ÄrztInnen, Hebammen u.a..[staudeverlag.de]
  • Hilfreich sind für viele Eltern auch Gesprächskreise oder Selbsthilfegruppen, in denen sie sich begleitend zu einer Therapie mit anderen Betroffenen über ihre Probleme und Nöte austauschen können.[pharmazeutische-zeitung.de]

Prognose

  • Da bei vielen Patienten Ängste und Schlafstörungen im Vordergrund stehen, bietet sich die Wahl eines angstlösenden und einschlaffördernden Antidepressivums an. 7 Prognose Wochenbettdepressionen haben insgesamt eine gute Prognose.[flexikon.doccheck.com]
  • Die Prognose der allermeisten psychischen Erkrankungen nach der Geburt ist sehr gut. Die Zeit bis zur Genesung ist für die erkrankte Mutter meist mit großen Leiden verbunden.[de.wikipedia.org]

Zusammenfassung

Die postpartale Depression ist ein Subtyp der klinischen Depression, der nach der Geburt auftritt. Der Haupttriggerfaktor für diesen Zustand ist der Entbindung. Der Beginn der postpartalen Depression ist häufig innerhalb von 4 Wochen nach Entbindung.

Mehr als 80% der Fälle beginnen langsam und schrittweise innerhalb von zwei Wochen nach der Geburt. Eine postpartale Depression kann auch nach einer Fehlgeburt oder Totgeburt auftreten.

Postpartale Depressionen können schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Mutter und die Familie haben. Die Symptome reichen von leichten bis schweren Psychosen.

Normalerweise tritt immer ein gewisses Maß an Angst, Reizbarkeit und Empfindlichkeit auf und Stimmungsschwankungen nach der Geburt sind in der Regel nicht krankheitswertig. Diese vergehen üblicherweise innerhalb von 2 bis 3 Wochen, ohne besondere Behandlung. Eine postpartale Depression tritt auch erst spät, viele Wochen nach der Geburt auf und ist gekennzeichnet durch Traurigkeit, Müdigkeit und gedrückte Stimmung. Die Erholung erfolgt innerhalb von wenigen Monaten.

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Zuletzt aktualisiert: 2019-07-11 19:39