Edit concept Question Editor Create issue ticket

Powassan-Enzephalitis

Die Powassan-Enzephalitis (PE) ist eine virale Erkrankung, deren Erreger zur Familie der Flaviviridae gehört und durch Zecken übertragen wird. Damit ist die PE eine Form der Enzephalitis durch Arboviren. Endemiegebiete sind Nordamerika und Russland, sodass die PE bei konstitutiven Symptomen und neurologischen Defiziten nach potenzieller Exposition gegenüber Vektoren in den genannten geographischen Breiten in Betracht zu ziehen ist. Es handelt sich hierbei um eine seltene Erkrankung, die jedoch zu dauerhafter Behinderung oder zum Tod führen kann.


Symptome

Klinisch unterscheidet sich die PE nicht von anderen Varianten einer Enzephalitis durch Arboviren und umfassenden serologischen Untersuchungen zufolge verläuft ein wesentlicher Teil der Infektionen vollkommen asymptomatisch [1].

Einer zentralnervösen Symptomatik geht meist ein ein- bis dreitägiges Prodromalstadium voraus, in dem Beschwerden auftreten, die an einen grippalen Infekt denken lassen: Fieber, Unwohlsein und Schwäche, respiratorische Symptome, Kopf- und Gliederschmerzen. Im Verlauf der Erkrankung treten dann zunehmend neurologische Defizite auf, beispielsweise Lähmungen, deren Spektrum von der isolierten Ophthalmoplegie bis hin zur Hemiplegie reicht. Auch die Atemmuskulatur kann betroffen sein, sodass eine Intubation notwendig wird. Weitere typische Beschwerden sind Übelkeit und Erbrechen, Bewusstseinstrübungen unterschiedlichen Grades, Gedächtnisprobleme und Krampfanfälle. Einige Patienten entwickeln ein unspezifisches Exanthem [2].

Irreversible Hirnschädigungen führen mitunter zu dauerhaften neurologischen Störungen. Die PE ist potenziell lebensbedrohlich und auch in jüngster Vergangenheit kam es trotz intensivmedizinischer Maßnahmen noch zu Todesfällen [2] [3].

Kopfschmerz
  • POW Enzephalitis Symptome sind Fieber , Kopfschmerzen, Übelkeit , Erbrechen , Erschöpfung und steifen Nacken . Weitere schwere sind die internen Auswirkungen , die Gehirn und Rücken Entzündung sind .[alskrankheit.net]
  • Charakteristisch ist ein plötzlicher Beginn mit Fieber, Schwindel, Kopfschmerz, Nackensteifigkeit, Erbrechen und Konjunktivitis im Prodromalstadium. Diese Frühsymptome bestehen meist ein bis drei Tage.[flexikon.doccheck.com]
  • Anschließend akut einsetzendes hohes Fieber bis 40 C, Kopfschmerzen, Krämpfe. Symptome der meningealen Reizung und der Enzephalitis. Zumeist sind Zeichen einer fokalen Läsion vorhanden, mit entsprechenden Ausfällen von Sensorik und Motorik.[enzyklopaedie-dermatologie.de]
Krampfanfall
  • Weitere typische Beschwerden sind Übelkeit und Erbrechen, Bewusstseinstrübungen unterschiedlichen Grades, Gedächtnisprobleme und Krampfanfälle. Einige Patienten entwickeln ein unspezifisches Exanthem.[symptoma.com]
Fieber
  • Charakteristisch ist ein plötzlicher Beginn mit Fieber, Schwindel, Kopfschmerz, Nackensteifigkeit, Erbrechen und Konjunktivitis im Prodromalstadium. Diese Frühsymptome bestehen meist ein bis drei Tage.[flexikon.doccheck.com]
  • POW Enzephalitis Symptome sind Fieber , Kopfschmerzen, Übelkeit , Erbrechen , Erschöpfung und steifen Nacken . Weitere schwere sind die internen Auswirkungen , die Gehirn und Rücken Entzündung sind .[alskrankheit.net]
  • Einer zentralnervösen Symptomatik geht meist ein ein- bis dreitägiges Prodromalstadium voraus, in dem Beschwerden auftreten, die an einen grippalen Infekt denken lassen: Fieber, Unwohlsein und Schwäche, respiratorische Symptome, Kopf- und Gliederschmerzen[symptoma.com]
  • Anschließend akut einsetzendes hohes Fieber bis 40 C, Kopfschmerzen, Krämpfe. Symptome der meningealen Reizung und der Enzephalitis. Zumeist sind Zeichen einer fokalen Läsion vorhanden, mit entsprechenden Ausfällen von Sensorik und Motorik.[enzyklopaedie-dermatologie.de]
Hohes Fieber
  • Anschließend akut einsetzendes hohes Fieber bis 40 C, Kopfschmerzen, Krämpfe. Symptome der meningealen Reizung und der Enzephalitis. Zumeist sind Zeichen einer fokalen Läsion vorhanden, mit entsprechenden Ausfällen von Sensorik und Motorik.[enzyklopaedie-dermatologie.de]
Erbrechen
  • POW Enzephalitis Symptome sind Fieber , Kopfschmerzen, Übelkeit , Erbrechen , Erschöpfung und steifen Nacken . Weitere schwere sind die internen Auswirkungen , die Gehirn und Rücken Entzündung sind .[alskrankheit.net]
  • Weitere typische Beschwerden sind Übelkeit und Erbrechen, Bewusstseinstrübungen unterschiedlichen Grades, Gedächtnisprobleme und Krampfanfälle. Einige Patienten entwickeln ein unspezifisches Exanthem.[symptoma.com]
  • Charakteristisch ist ein plötzlicher Beginn mit Fieber, Schwindel, Kopfschmerz, Nackensteifigkeit, Erbrechen und Konjunktivitis im Prodromalstadium. Diese Frühsymptome bestehen meist ein bis drei Tage.[flexikon.doccheck.com]

Diagnostik

Das Powassan-Virus ist endemisch in Kanada, den nördlichen Bundesstaaten der USA und in Ostrussland. Als Vektor fungieren vor allem Zecken der Spezies Ixodes cookie, die für den Erhalt des natürlichen Reservoirs in Murmeltieren, Mardern und anderen Hundeartigen sorgen. Die recht hohe Wirtsspezifität dieser Zecken ist wohl einer der Gründe für die geringe PE-Inzidenz in der Humanmedizin [4]. Zur klinischen Relevanz einer nahe verwandten Virusspezies, die durch Ixodes scapularis übertragen wird und bei der demzufolge ein erhöhtes Risiko der Übertragung auf den Menschen besteht, ist noch wenig bekannt. Jüngsten Untersuchungen zufolge könnte dieses sogenannte Deer Tick Virus jedoch für bestätigte PE-Fälle verantwortlich sein [5]. Entsprechend basiert ein Verdacht auf PE in der Regel auf einer positiven Reiseanamnese für die genannten Regionen sowie einer möglichen Exposition gegenüber Ixodes cookie, Ixodes scapularis oder anderen Zecken derselben Gattung. Im Idealfall geben die Patienten an, sich eines Zeckenbisses bewusst zu sein. Die Inkubationszeit wird mit einer bis fünf Wochen angegeben, sodass die Zecke zum Zeitpunkt der Manifestation der PE nicht mehr am Körper des Patienten zu finden ist.

Bei Verdacht auf eine Enzephalitis durch Arboviren ist eine Lumbalpunktion mit anschließender Untersuchung einer Liquorprobe angezeigt. Virale Infektionen wie die PE gehen in der Regel mit einer lymphozytären oder polymorphnukleären Pleozytose einher und meist auch mit einer Erhöhung der Proteinkonzentration im Liquor.

Der Nachweis der Exposition gegenüber dem Powassan-Virus erfolgt serologisch. An die Detektion von spezifischen IgM-Antikörpern kann der molekulare Nachweis der Viren angeschlossen werden, um eine vorangegangene, asymptomatische Infektion von einer aktiven Erkrankung zu differenzieren [1]. Außerdem erlaubt die Reverse Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion die Identifikation einer PE vor erfolgter Serokonversion. Der Nachteil der molekularen Diagnostik liegt allerdings in ihrer geringen Sensitivität, da die virämische Phase sehr kurz ist [6].

Therapie

  • Ergänzend kann eine MRT-Aufnahme des Schädels charakteristische Substanzveränderungen wie entzündliche Reaktionen oder eine Ventrikeldilatation durch Hydrocephalus darstellen. 6 Therapie Es gibt keine kausale Therapie der Powassan-Enzephalitis, weshalb[flexikon.doccheck.com]
  • Der Arzt sollte eine serologische Labortest , die für die POW -Virus Antikörper sieht bestellen. 5 Weiter unterstützende Therapie zur Linderung von Symptomen und weiter zu bestätigen , dass POW Enzephalitis ist der Schuldige.[alskrankheit.net]

Prognose

  • Zusätzlich kann eine maschinelle Beatmung notwendig werden. 7 Prognose Bei entsprechender medizinischer Versorgung liegt die Letalität bei circa 10 %. Dennoch wurde in 50% der Fälle von einem persistierenden neurologischen Defizit berichtet.[flexikon.doccheck.com]

Epidemiologie

  • Mäuse, Murmeltiere, Eichhörnchen) und Marder. 3 Epidemiologie Das Endemiegebiet der Powassan-Enzephalitis umfasst Nordamerika und Russland.[flexikon.doccheck.com]
  • Vorkommen/Epidemiologie AK bei 1% der Einwohner in enzootischen Gebieten. Primär von einem Kind mit tödl. Enzephalitis in Ontario/Kanada isoliert (1958). 1970-1978 acht weitere Fälle mit Enzephalitis im oberen Teil des Staates New York.[enzyklopaedie-dermatologie.de]
Geschlechtsverteilung
Altersverteilung

Quellen

Artikel

  1. Raval M, Singhal M, Guerrero D, Alonto A. Powassan virus infection: case series and literature review from a single institution. BMC Res Notes. 2012; 5:594.
  2. Piantadosi A, Rubin DB, McQuillen DP, et al. Emerging Cases of Powassan Virus Encephalitis in New England: Clinical Presentation, Imaging, and Review of the Literature. Clin Infect Dis. 2016; 62(6):707-713.
  3. Birge J, Sonnesyn S. Powassan virus encephalitis, Minnesota, USA. Emerg Infect Dis. 2012; 18(10):1669-1671.
  4. Pesko KN, Torres-Perez F, Hjelle BL, Ebel GD. Molecular epidemiology of Powassan virus in North America. J Gen Virol. 2010; 91(Pt 11):2698-2705.
  5. Dupuis AP, 2nd, Peters RJ, Prusinski MA, Falco RC, Ostfeld RS, Kramer LD. Isolation of deer tick virus (Powassan virus, lineage II) from Ixodes scapularis and detection of antibody in vertebrate hosts sampled in the Hudson Valley, New York State. Parasit Vectors. 2013; 6:185.
  6. Neitzel DF, Lynfield R, Smith K. Powassan virus encephalitis, Minnesota, USA. Emerg Infect Dis. 2013; 19(4):686.

Frage stellen

5000 Zeichen übrig Text Formatierung mit: # Überschrift, **fett**, _kursiv_. Kein HTML Code.
Mit dem Abschicken der Frage stimmen Sie den AGB und der Datenschutzerklärung zu.
• Verwenden Sie einen aussagekräftigen Titel für Ihre Frage.
• Fragen Sie präzise und führen Sie Alter, Geschlecht, Symptome, Art und Dauer einer Behandlung an.
• Respektieren Sie Ihre Privatsphäre und jene Anderer und geben Sie niemals volle Namen oder Kontaktinformationen ein.
• Unpassende Fragen werden gelöscht.
• In dringenden Fällen suchen Sie einen Arzt oder ein Krankenhaus auf oder wählen den Notruf!
Zuletzt aktualisiert: 2019-07-11 19:40