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Primärer Hyperparathyreoidismus

Nebenschilddrüsenbedingte Nebenschilddrüsenüberfunktionprimärer Hyperparathyreoidismus

Primärer Hyperparathyreoidismus (PHPT) ist eine endokrine Erkrankung, die sich durch die übermäßige Produktion von Parathormon charakterisiert, wobei diesem Umstand intrinsische Pathologien der Nebenschilddrüsen zugrunde liegen.


Symptome

Das klinische Bild, das PHPT-Patienten zeigen, resultiert aus einer vermehrten Mobilisierung ossären Kalziumphosphats und folgender Hyperkalzämie. Im englischen Sprachraum fasst man die PHPT-assoziierten Symptome im Ausdruck "stones, bones, abdominal groans and psychic moans" zusammen, was auf Deutsch in etwa heißt: Steine, Knochen, Bauch und Psyche.

"Steine" bezieht sich hierbei auf eine Nephrolithiasis, Nephrokalzinose und einen nephrogenen Diabetes insipidus. Betroffene leiden an einer Polyurie, die eine Polydipsie nach sich zieht. In schweren Fällen kommt es zum Nierenversagen.

Das Parathormon regt die Osteoklastentätigkeit an und bei langfristig erhöhten Hormonspiegeln bedingt diese einen progressiven Verlust der Knochenmasse. Die Osteitis fibrosa cystica tritt typischerweise in Verbindung mit einem PHPT auf und charakterisiert sich durch den Ersatz abgebauten Knochenmaterials durch Bindegewebe. Charakteristische Zysten sind in Röntgenaufnahmen zu erkennen und können sich zu sogenannten braunen Tumoren entwickeln, bei denen es sich aber nicht um echte Neoplasien handelt. Auch Osteopenie, Osteoporose und Osteomalazie wurden bei PHPT-Patienten beschrieben.

Die Hyperkalzämie bedingt eine vermehrte Sekretion von Gastrin und Magensäure. Deshalb sind auch Übelkeit, Erbrechen, peptisches Ulkus und abdominelle Schmerzen häufige Symptome des PHPT [1]. Darüber hinaus besteht oft eine Konstipation, wenngleich diese nicht durch die Hyperkalzämie ausgelöst zu sein scheint [2]. In einigen Fällen wurde der PHPT mit einer Pankreatitis in Verbindung gebracht.

Störungen im Elektrolythaushalt sind es wahrscheinlich auch, die neuropsychiatrische Symptome hervorrufen [3]. PHPT-Patienten können Gedächtnisprobleme zeigen, an einer Depression, Psychose oder auch Bewusstseinsstörungen leiden.

Schließlich sind auch allgemeines Unwohlsein, vermehrte Müdigkeit und Muskelschwäche charakteristisch für einen PHPT.

Psychiatrische Manifestation
  • Eine Überfunktion der Nebenschilddrüse kann zu den verschiedensten Symptomen wie Nierensteinen, Magengeschwüren, Osteoporose, Gelenkbeschwerden, und unterschiedlichen neurologischen-psychiatrischen Manifestationen führen.[klinikum-nuernberg.de]
Hypertonie
  • Zudem bestehen eine Hypertonie, ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus, eine Hypothyreose nach subtotaler Strumaresektion und eine Hyperurikämie. Es liegt ein primärer Hyperparathyreoidismus vor. Die Patientin ist beschwerdefrei.[allgemeinarzt-online.de]
  • Helmut Schatz Fallbericht Mann, 53 Jahre, Adipositas I (BMI 32 kg/m2), Typ 2-Diabetes mit 2 x 1000 mg Metformin und Hypertonie mit 5 mg Ramipril gut eingestellt. Sonst keine Medikamente.[blog.endokrinologie.net]
  • Reaktionsmuster und Leitsyndrome 870 Portale Hypertension 876 Hereditäre Stoffwechselerkrankungen 882 H Schwacha und N Semmo 889 Cholezystitis 898 StimulusSekretionsKoppelung 904 Pankreaskarzinom 911 Anatomie und Funktion der Niere 918 Renovaskuläre Hypertonie[books.google.de]
  • […] allgemeine Schwäche Harnwegsinfektionen Rückenschmerzen Folgen des erhöhten Kalziumspiegels Als Folge des Hyperkalzämiesyndroms können sich zeigen: erhöhtes Durstempfinden (Polydipsie) vermehrte Urinausscheidung ( Polyurie ) Übelkeit Erbrechen Verstopfung Hypertonie[medizinfo.de]
Verwirrtheit
  • […] cystica Recklinghausen) subperiostale Resorption (Finger, Schlüsselbein) Spongiosierung der Kortikalis Knochenzysten braune Tumoren gelegentlich generalisierte Skelettentkalkung in Form einer Osteoporose ZNS organisches Psychosondrom (Apathie, Depression, Verwirrtheit[de.wikibooks.org]
Erbrechen
  • Deshalb sind auch Übelkeit, Erbrechen, peptisches Ulkus und abdominelle Schmerzen häufige Symptome des PHPT. Darüber hinaus besteht oft eine Konstipation, wenngleich diese nicht durch die Hyperkalzämie ausgelöst zu sein scheint.[symptoma.de]
  • Der erhöhte Kalziumspiegel im Blut kann zu Erbrechen, Flüssigkeitsverlust, Darmlähmung, Schock und Koma, zu Nierensteinen und Nierenkoliken führen. Es kann zu Magen – Darm Geschwüren und zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung kommen.[biowellmed.de]
  • Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, wie Appetitlosigkeit, Erbrechen, Gewichtabnahme und Verstopfung, können durch eine Hyperkalzämie ebenso verursacht sein, wie Störungen der Herz-Kreislauffunktion (Herzfrequenzsteigerungen, Rhythmusstörungen, Bluthochdruck[ukgm.de]
Polydipsie
  • Betroffene leiden an einer Polyurie, die eine Polydipsie nach sich zieht. In schweren Fällen kommt es zum Nierenversagen.[symptoma.de]
  • Bei näherem Hinterfragen kann anamnestisch oft eine Polyurie und Polydipsie festgestellt werden. Ein Teil der Patienten klagt über Muskelschwäche, Müdigkeit und Depressionen.[flexikon.doccheck.com]
  • Neben neuropsychiatrischen Symptomen, wie Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Depressionsneigung, Desorientierung und Gedächtnisstörungen können nierenassoziierte Symptome, übermäßiger Durst (Polydipsie) und eine vermehrte Harnausscheidung (Polyurie) auftreten[ukgm.de]
Bauchschmerz
  • Häufige Symptome eines Hyperparathyreoidismus sind Bauchschmerzen, Knochenschmerzen (bedingt durch die Demineralisation), Nierensteine sowie psychische Beschwerden wie Depressionen.[chi.charite.de]
  • Tetanie” ( Krämpfe) im Vordergrund: Parästhesien (Kribbeln) in Händen und Füßen, perioral, schmerzhafte Muskelkrämpfe (typische Pfötchen- oder Geburtshelfer-Stellung der Hände, Karpfenmund), Angst, Atemnot mit Verkrampfung Atemmuskulatur, Durchfälle, Bauchschmerzen[niederle.cc]
  • Ein Geschwür kann bei Betroffenen zu starken Bauchschmerzen, blutigem Erbrechen oder schwarzem Stuhl führen. Kalzium wirkt bei verschiedenen Prozessen im menschlichen Körper mit.[eesom.com]
Appetitverlust
  • Man erkennt sie an Symptomen wie Appetitverlust, Gewichtsabnahme oder Verstopfung. Klarheit lässt sich mit Blutwerten schaffen.[lifeline.de]
Nausea
  • Der erhöhte Calciumspiegel im Blut ( Hyperkalzämie ) führt zu unspezifischen Beschwerden Appetitlosigkeit (Anorexie), Übelkeit (Nausea), Verstopfung (Obstipation), gesteigerter Durst (Polydipsie) und vermehrte Harnproduktion (Polyurie).[de.wikipedia.org]
Pruritus
  • Die Operationsindikation wird bestimmt durch die subjektiven und unbeeinflußbaren Beschwerden der Knochenschmerzen und des Pruritus, in Gegenwart von Spontanfrakturen, einer durch Knochenbiopsie nachgewiesenen schweren renalen Osteopathie oder schließlich[niederle.cc]
Knochenschmerz
  • Wegen des häufigen Auftretens von Nierensteinen, Knochenschmerzen und Symptomen am Magen-Darm-Trakt (Magen- und Zwölffingerdarm-Geschwüre) wurde früher oft der Begriff der „Stein-, Bein- und Magen-Pein“ gebraucht.[ukgm.de]
  • Form der Nebenschilddrüsenüberfunktion können Befindlichkeitsstörungen wie Appetitverlust, Übelkeit , Erbrechen , Gewichtsabnahme , Verstopfung (Obstipation), Blähungen , großer Durst (Polydipsie) mit häufigem Wasserlassen (Polyurie), Muskelschwäche, Knochenschmerzen[lifeline.de]
  • III: Knochen : Vermehrte Osteoklastenaktivität mit Knochenschmerzen und pathologischen Frakturen. In schweren Fällen bestehen subperiostale Resorptionslakunen und Akroosteolysen.[medizin-wissen-online.de]
  • Ferner verlieren die Knochen Kalzium, wodurch es zu Knochenschmerzen („Beinpein“, Osteomalazie) kommt, einhergehend mit Muskelschwäche und rascher Ermüdbarkeit.[apotheken.de]
  • In voller Ausprägung kommt es beim primären Hyperparathyreoidismus zu Nephrolithiasis, Knochenschmerzen und Ulcus ventriculi („Stein-, Bein- und Magenpein“).[amboss.miamed.de]
Muskelschwäche
  • Schließlich sind auch allgemeines Unwohlsein, vermehrte Müdigkeit und Muskelschwäche charakteristisch für einen PHPT.[symptoma.de]
  • Ein Teil der Patienten klagt über Muskelschwäche, Müdigkeit und Depressionen. Der klassische Merkspruch für die klinische Symptomatik lautet "Stein-, Bein- und Magenpein".[flexikon.doccheck.com]
  • […] einer leichten Form der Nebenschilddrüsenüberfunktion können Befindlichkeitsstörungen wie Appetitverlust, Übelkeit , Erbrechen , Gewichtsabnahme , Verstopfung (Obstipation), Blähungen , großer Durst (Polydipsie) mit häufigem Wasserlassen (Polyurie), Muskelschwäche[lifeline.de]
Osteopenie
  • Auch Osteopenie, Osteoporose und Osteomalazie wurden bei PHPT-Patienten beschrieben. Die Hyperkalzämie bedingt eine vermehrte Sekretion von Gastrin und Magensäure.[symptoma.de]
  • Ein beschleunigter Knochenumbau führt zur Osteopenie. Im Röntgenbild können subperiostal lokalisierte Resorptionszonen erkannt werden. Der Schädel erscheint als sogenannter Pfeffer-Salz-Schädel.[flexikon.doccheck.com]
  • Klinisch-relevant: A) Radiologisch manifestiert sich eine diffuse Osteopenie, als Mattglaseffekt, meist im Bereich der Hände, des Schädels und der Wirbelsäule. B) Klinisch entwickeln sich Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und Glieder.[medizin-wissen-online.de]
Rückenschmerz
  • Weichteilverkalkungen (Nephrokalzinose) Nierensteine , Nierensteinkoliken Übelkeit , Appetitlosigkeit , Gewichtsabnahme, Verstopfung Schwäche, Müdigkeit , Depressionen Herzrhythmusstörungen , Bluthochdruck Knochenerkrankungen, gesteigerter Knochenabbau Rückenschmerzen[praxis-bayerwald.de]
  • […] dadurch verstärktes Durstgefühl Appetitlosigkeit , Erbrechen , Verstopfung , Gewichtsabnahme Bildung von Nierensteine n und Kalkablagerungen in den Nieren, krampfartige Schmerzen in der Nierengegend Beschleunigter Herzschlag , Herzstolpern , Bluthochdruck Rückenschmerzen[sprechzimmer.ch]
  • Diese äussern sich durch Oberbauchbeschwerden , Harnweginfekten und Rückenschmerzen .[beobachter.ch]
  • Betroffene verspüren Gelenk- und Rückenschmerzen Chronische Rückenschmerzen. Zudem verliert der Knochen an Stabilität, sodass schon bei geringen Krafteinwirkungen Knochenbrüche auftreten.[eesom.com]
  • Hinzukommen kann: Oberbauchbeschwerden allgemeine Schwäche Harnwegsinfektionen Rückenschmerzen Folgen des erhöhten Kalziumspiegels Als Folge des Hyperkalzämiesyndroms können sich zeigen: erhöhtes Durstempfinden (Polydipsie) vermehrte Urinausscheidung[medizinfo.de]
Polyurie
  • Betroffene leiden an einer Polyurie, die eine Polydipsie nach sich zieht. In schweren Fällen kommt es zum Nierenversagen.[symptoma.de]
  • Diagnose: I: Labor : 1) Hyperkalzämie ( 2,7mmol/l) bei erhöhtem intaktem Parathormon, 2) Kalziurie, 3) Hypophosphatämie und Phos phaturie, 4) Erhöhung der alkalischen Phosphatase und 5) Meist besteht eine Hypokaliämie infolge der Polyurie.[medizin-wissen-online.de]
  • Bei näherem Hinterfragen kann anamnestisch oft eine Polyurie und Polydipsie festgestellt werden. Ein Teil der Patienten klagt über Muskelschwäche, Müdigkeit und Depressionen.[flexikon.doccheck.com]

Diagnostik

Labordiagnostische Analysen von Blutproben offenbaren erhöhte Konzentrationen an Parathormon und alkalischer Phosphatase, dazu eine Hyperkalzämie und Hypophosphatämie. Beim PHPT-Patienten liegt der Serumspiegel des 25-Hydroxy-Vitamin-D im Referenzbereich. Bei der Untersuchung von Urinproben zeigt sich eine verstärkte renale Ausscheidung von Phosphat und meist auch von Kalzium. Es sei darauf hingewiesen, dass die labordiagnostischen Befunde hinsichtlich ihres Schweregrades nicht notwendigerweise mit dem klinischen Bild korrelieren [2].

Patienten können an Komorbiditäten leiden und Medikamente einnehmen, um diese zu behandeln. Verschiedene Substanzen beeinflussen die Kalziumhomöostase und verfälschen so möglicherweise Ergebnisse. Thiazidiuretika vermindern die Kalziumsausscheidung über die Nieren, was zur Hyperkalzämie führt. Andere iatrogene Ursachen einer Hyperkalzämie umfassen die langfristige Einnahme von Lithium, Tamoxifen und oralen Antikonzeptiva. Wenn möglich sollte die Einnahme solcher Pharmaka über mindestens zwei Wochen eingestellt werden, bevor Blut- und Urinproben zur Aufklärung eines PHPT genommen werden.

Um einen PHPT diagnostizieren zu können, müssen die beschriebenen Untersuchungen wiederholt durchgeführt werden. Abnorme Befunde müssen sich reproduzieren lassen. Das ist von besonderer Bedeutung, da Abweichungen vom klassischen Befundschema Differentialdiagnosen sehr wahrscheinlich machen. Ein sekundärer Hyperparathyreoidismus beispielsweise geht mit einer Hypokalzämie und Hyperphosphatämie, aber auch mit hohen Spiegeln des Parathormons einher. Ein Vitamin-D-Mangel oder eine Niereninsuffizienz können ähnliche Anomalien hervorrufen. Beim tertiären Hyperparathyreoidismus ist die Konzentration an Parathormon erhöht und es besteht eine Hyperkalzämie und Hyperphosphatämie.

Die bildgebende Diagnostik muss in der Regel nicht bemüht werden, um einen PHPT zu identifizieren. Diese Szintigraphie kann jedoch sehr hilfreich sein, um die ursächliche Läsion zu lokalisieren und solitäre Tumoren von einer Hyperplasie oder multiplen Adenomen zu unterscheiden. Derartige Informationen sind hochrelevant in der Vorbereitung eines chirurgischen Eingriffs [4]. Tatsächlich ist ein mangelndes Ansprechen nach minimalinvasiver Operation häufig durch eine bisher unentdeckte Involvierung mehrerer Nebenschilddrüsen bedingt. Die Szintigraphie kann durch Sonographie und Magnetresonanztomographie ergänzt werden.

Die Durchführung von Knochenscans vor dem chirurgischen Eingreifen ermöglicht nicht nur eine Beurteilung skelettärer Läsionen, sondern lässt auch eine Abschätzung der postoperativ zu erwartenden Hypokalzämie zu. Es werden zudem wichtige Befunde erhoben, die die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Therapie beeinflussen können [5].

Parathormon erhöht
  • Beim tertiären Hyperparathyreoidismus ist die Konzentration an Parathormon erhöht und es besteht eine Hyperkalzämie und Hyperphosphatämie. Die bildgebende Diagnostik muss in der Regel nicht bemüht werden, um einen PHPT zu identifizieren.[symptoma.de]
  • Ist Kalzium im Blut normal und Parathormon erhöht, muss der primäre Hyperparathyreoidismus vom sekundären Hyperparathyreoidismus regulativen Hyperparathyreoidismus ) unterschieden werden.[biowellmed.de]
  • BUN erhöht, GFR erhöht, Parathormon erhöht, Kalzium hochnormal, Vit-D (25-OH-Vitamin D niedrignormal nach lange nicht behebbarem Vit D-Mangel). Wo kann ich ansetzen?... Lesen Sie den ganzen Bericht zum Thema primärer Hyperparathyreoidismus.[biowellmed.de]

Therapie

  • Therapie der Nephrologen: Cinacalcet 30mg/d und OP des Adenoms.[praxis-bayerwald.de]
  • Obwohl die chirurgische Therapie zu einer definitiven Heilung führt, werden nicht alle pHPT-Patienten operiert.[endokrinologikum.com]
  • Therapie: Mittel der Wahl ist die rechtzeitige oper ative Therapie.[medizin-wissen-online.de]
  • Knochenschmerzen Kardiovaskulär: Erhöhung des Blutdruckes bei Kalzium : Polydipsie, Polyurie Diagnostik zu: Primärer Hyperparathyreoidismus Therapie zu: Primärer Hyperparathyreoidismus Therapie Primärer Hyperparathyreoidismus Behandlung des Primären Hyperparathyreoidismus[med2click.de]

Prognose

  • Prognose: Sie ist bei frühzeitiger Diagnosestellung und adäquater Therapie gut und verschlechtert sich mit der Zunahme der Nierenfunktionsstörung.[medizin-wissen-online.de]
  • Wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt wird, besteht eine insgesamt gute Prognose. Dies gilt sowohl für die operative Therapie als auch für die engmaschige Kontrolle der Kalziumwerte des Patienten.[leading-medicine-guide.de]
  • Schlussfolgerung: Tumoren der Nebenschilddrüse sind leicht durch Parathyroidektomie mit nachfolgendem Management des Kalziumspiegels zu behandeln und haben nach chirurgischer Resektion in der Regel eine gute Prognose.[tpk.schattauer.de]
  • Zusatzhinweise Primärer Hyperparathyreoidismus Medikamente , die einen Hyperparathyreoidismus vortäuschen können und eine Hyperkalzämie verursachen können, sind: Thiaziddiuretika Lithium Teriparatid Theophyllin in hohen Dosen Vitamin A in hohen Dosen Prognose[med2click.de]
  • Prognose Viele Patienten mit Hyperparathyreoidismus sind über lange Zeit beschwerdefrei. Die operative Therapie heilt den primären HPT.[deximed.de]

Epidemiologie

  • Lithium, Thiaziddiuretika Definition zu: Primärer Hyperparathyreoidismus Epidemiologie zu: Primärer Hyperparathyreoidismus Epidemiologie Primärer Hyperparathyreoidismus Epidemiologie des Primären Hyperparathyreoidismus [3;4] Der primäre Hyperparathyreoidismus[med2click.de]
  • Epidemiologie: I: Der Hyperparathyreoidismus ist neben dem Diabetes mellitus und den Erkrankungen der Schilddrüse die 3. häufigste endokrinologische Erkrankung.[medizin-wissen-online.de]
  • Definition Epidemiologie Ätiologie Pathophysiologie Symptome/Klinik Diagnostik Therapie Studientelegramme zum Thema Meditricks Kodierung nach ICD-10-GM Version 2019[amboss.miamed.de]
  • Primärer Hyperparathyreoidismus Epidemiologie des primären Hyperparathyreoidismus Der primäre Hyperparathyreoidismus stellt eine Erkrankung dar, bei welcher die Nebenschilddrüsen direkt betroffen sind und durch eine Überfunktion zu einem erhöhten PTH-Spiegel[lecturio.de]
  • Ätiologie Ursachen [ Bearbeiten ] Primärer HPT [ Bearbeiten ] Nebenschilddrüsen-Adenom (80 %) Nebenschilddrüsen-Hyperplasie (20 %) Nebenschilddrüsenkarzinom (selten) Assoziation mit MEN I oder IIa Epidemiologie Statistik Kosten [ Bearbeiten ] Pathologie[de.wikibooks.org]
Geschlechtsverteilung
Altersverteilung

Pathophysiologie

  • 128 Anästhesiologische Konzepte bei Pneumonie 135 Renale Erkrankungen 147 Gastrointestinale Erkrankungen 169 Pathophysiologie 181 Krankheitsbilder 190 Präoperative Evaluierung 197 Endokrinologische Erkrankungen 207 Pathophysiologie und Symptome 219 Pathophysiologie[books.google.de]
  • Immunsystems 480 Spezifische Immunität 487 Humane Leukozytenantigene HLA 493 Oligo und polyklonale TZellReaktionen 510 Homöostase des Immunsystems 516 Herz und Koronarkreislauf 580 Physiologische Grundlagen 587 Häufigkeit und Ursachen der Herzinsuffizienz 600 Pathophysiologie[books.google.de]
  • Definition Epidemiologie Ätiologie Pathophysiologie Symptome/Klinik Diagnostik Therapie Studientelegramme zum Thema Meditricks Kodierung nach ICD-10-GM Version 2019[amboss.miamed.de]
  • Ätiologie Ursachen [ Bearbeiten ] Primärer HPT [ Bearbeiten ] Nebenschilddrüsen-Adenom (80 %) Nebenschilddrüsen-Hyperplasie (20 %) Nebenschilddrüsenkarzinom (selten) Assoziation mit MEN I oder IIa Epidemiologie Statistik Kosten [ Bearbeiten ] Pathologie Pathophysiologie[de.wikibooks.org]
  • Die Pathophysiologie des renalen sekundären Hyperparathyreoidismus beruht zum einen auf der Tatsache, dass bei einer Niereninsuffizienz vermindert Calcitriol gebildet wird.[lecturio.de]

Quellen

Artikel

  1. Gardner EC, Jr., Hersh T. Primary hyperparathyroidism and the gastrointestinal tract. South Med J. 1981; 74(2):197-199.
  2. Bargren AE, Repplinger D, Chen H, Sippel RS. Can biochemical abnormalities predict symptomatology in patients with primary hyperparathyroidism? J Am Coll Surg. 2011; 213(3):410-414.
  3. Jorde R, Waterloo K, Saleh F, Haug E, Svartberg J. Neuropsychological function in relation to serum parathyroid hormone and serum 25-hydroxyvitamin D levels. The Tromso study. J Neurol. 2006; 253(4):464-470.
  4. Hindie E, Ugur O, Fuster D, et al. 2009 EANM parathyroid guidelines. Eur J Nucl Med Mol Imaging. 2009; 36(7):1201-1216.
  5. Castellano E, Attanasio R, Gianotti L, Cesario F, Tassone F, Borretta G. Forearm Dxa Increases the Rate of Patients with Asymptomatic Primary Hyperparathyroidism Meeting Surgical Criteria. J Clin Endocrinol Metab. 2016:jc20161513.

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Zuletzt aktualisiert: 2019-07-11 19:34